Life Update

„Es gibt eine Zeit für die Arbeit und eine Zeit für die Liebe. Mehr Zeit hat man nicht.“ – Coco Chanel

Ganz nach diesem Motto sind die letzten Monate an mir vorbei gezogen. Mein Freund und ich sind zusammen nach Rostock gezogen. Ich habe einen der wohl schönsten Nebenjobs, die es gibt bekommen. Und ich darf am Meer studieren, nicht weit entfernt von der Heimat. Manchmal spielt das Leben anders als erwartet.

Langsam neigt sich das erste Semester dem Ende zu. Die Vorlesungen sind vorbei und der Prüfungsstress ist im vollen Gange. Ich möchte mal zusammenfassend sagen, wie mir das erste Semester so gefallen hat. Die Stundenplanerstellung war am Anfang der absolute Horror, Vorlesungen überschneiden sich und jeder möchte in einen bestimmten Kurs. Als das geschafft war, konnte es endlich losgehen. Die Veranstaltungen waren zu Beginn total überlaufen, mit der Zeit wurden die Hörsäle zum Glück leerer, wie es die Dozenten vorhergesagt haben.

Die Veranstaltungen haben mir teilweise sehr gut gefallen, teilweise aber auch gar nicht. Zum Beispiel frage ich mich, wieso ich sämtliche Schweißverfahren und Normen des Maschinenbau Studiums als Lehrerin können muss. Es ist mir bis heute ein Rätsel und wird mir wahrscheinlich auch immer eins bleiben. Dennoch gab es auch Kurse, bei denen wir weniger Leute waren und die Dozentin den Stoff interessant und reduziert übermittelt hat. Das erleichtert das Studium ungemein. In der Schule waren 10 Seiten, zur nächsten Stunde,lesen fast unmöglich. Im Studium ist es das Minimum.

An alle die überlegen auch Lehramt zu studieren, überlegt lieber länger bei der Fächerwahl. Ich bin zufrieden, dass ich 2 Fächer genommen habe, die sich komplett unterscheiden. Somit kann man zwischen beiden Fächern einen Cut machen. Das hilft sehr gut beim Lernen. Wenn man das eine Fach einfach nicht mehr sehen kann, bezieht man sich aufs andere und ist in einem ganz anderen Stoff.

Ich bin sehr froh, dass ich neben dem ganzen Studium auch noch arbeiten kann. Wie ihr in meinem letzten Blogpost gelesen habt, war ich für 3 Monate Weihnachtsaushilfe bei Pandora, nun darf ich dort bleiben. Klar ist es total anstrengend und man hat einfach keine Zeit für andere Dinge. Aber mein Freund sagt immer: „Ich kenne niemanden, der so gerne zur Arbeit geht wie du.“ Und damit hat er ausnahmsweise mal Recht. 😀 Es ist für mich ein Ausgleich, denn Menschen, den Schmuck näher zubringen, den ich selber schon solange trage, fällt mir nicht nur leicht, es macht mich glücklich. Menschenkenntnis anzuwenden und dem Kunden zu zeigen was zu Ihm passen könnte, ist immer wieder aufregend. Besonders, wenn man den Kunden sieht, wie er mit leuchtenden Augen den Schmuck trägt.

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